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Kunst
ist Leben - Die Kunst zu leben - Arte è Vita
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Ursprung,
Geschichte und Ziele der Symposienreihe
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Die
Wurzeln von Arte è Vita liegen in Imperia, an der italienischen
Riviera. Dort gründete Michael Kramer zusammen mit Zsuzanna Laki die
"Schule der neuen Theaterideen ´Bajazzo´. Es handelte
sich nicht um eine Theaterschule im herkömmlichen Sinne, sondern um ein
Laboratorium, in dem die akademischen Grenzen zwischen Theorie und
Praxis, Theater und Musik, Tanz und Malerei aufgehoben wurden. Da an der
französischen und italienischen Riviera viele renommierte Künstler wie
Baselitz, Arman, Cèsar, Kriester, Costa, Herkenrath, Albrecht, Bendixen
und Helms ihre Sommerateliers haben bzw. hatten, bot sich an, die
internationale "Galleria Bajazzo" zu gründen. Aus diesen
Aktivitäten entwickelte sich dann die Symposienreihe Arte è Vita. Seit 1993 setzen sich
internationale Künstler zu verschiedenen Themen mit Orten auseinander,
die schon zu Kunsträumen geworden sind. Gemeint sind Park- und
Industrielandschaften, Orte mit interessanter Architektur oder auch
vergessene Orte, die zu Restinseln der Gesellschaft geworden sind. Für
diese Themen bieten Potsdam und das Havelland ein nahezu ideales Umfeld.
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"Der gefallene Engel", Bernd Hechler, Müllheim,
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Orte für
die Kunst zu gewinnen und Kunst für Orte zu gewinnen sind wichtige
Bestandteile und Ziele des Projektes.
Durch die
Initiierung des "Potsdamer Kunstpreises für visionäre
Bilder", gestiftet von Gallup Deutschland, erhält
diese Zielsetzung neue Impulse, erfährt neue Dimensionen und fördert
die Bewerbung der Stadt Potsdam als europäische Kulturhauptstadt
2010, denn die jeweils alle zwei Jahre prämierten Kunstwerke
werden in der Stadt verbleiben und das Stadtbild mit ihren visionären
Ideen bereichern.
Die
Skulpturen "Der gefallene Engel" von Bernd Hechler in Imperia
(Foto links) und "Der goldene Käfig" von Rainer Fürstenberg
(Foto rechts) auf der Freundschaftsinsel sind zwei Beispiele für die
Ergebnisse der Arbeit von Arte è Vita.
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"Der
goldene Käfig", Rainer Fürstenberg, Potsdam
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Dietmar Kamper, Berlin
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Von
Anfang an standen die Symposien jeweils unter einem Leitgedanken der die
Grundlage für die Konzeption und Arbeit der Künstler bildete.
Wissenschaftler verschiedener Fakultäten schlagen Brücken zwischen
Wissenschaft und Vision, Geschichte und Zukunft: Professor Dietmar
Kamper (Foto links) und Jan Bass, Paris in Imperia zum Symposium
"Chaos", Dr. Michael Haerdter 2003 zu "Inseln der
Utopien" und 2004 zu "Arte è Vita - Zeit für Visionen in Potsdam
und dem Havelland".
Seit
1998 wanderte eine Auswahl der entstandenen Werke durch Italien und
Deutschland. Stationen waren Imperia, Potsdam: Golfplatz Tremmen, Berlin:
Botanischer Garten, Rom: Fonderia Immart (Foto rechts), in der einige Künstler
eingeladen wurden ihre Skulpturen in Bronze zu gießen, Torrita di
Siena - Galleria Immart.
Im Jahr 2000 wanderten die Arbeiten von Imperia nach Brescia:
Centro Arte Lupier, Frankfurt am Main: Atelierschiff Unartig und nach
Potsdam auf die Bundes- gartenschau und in den Potsdamer Stadtbahnhof.
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Pietro Caporella,
Rom,
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"Der
Ort ist wichtig. Denn ich sage, wir leben nun mal auf diesem
Planeten, und wenn man den als einen Organismus betrachtet, der
lebt, so spielt der Ort eine Rolle."
(Joseph Beuys, August 1970)
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Künstlerische Leitung: Michael Kramer | Schirmherrschaft 2007: Die Finanzministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Sigrid Keler |
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Neue Medien für Kunst und Kommunikation e.V. | Stadt Barth | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern
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Design und Betreuung © Bernd Koppehele, BK-HR
Stand: 01.03.2006
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